Ein pflegeleichter Steingarten auf dem Grundstück

Japanischer Garten statt Rasenmähen

Die Gartensaison 2018 hat begonnen. Manche Gartenliebhaber mögen die Abwechslung. Darum gestalten sie ihren Garten rund ums Haus alle paar Jahre um. Besonders asiatische Gartenlandschaften üben mit ihren sanft hügeligen Beeten und malerischen Formgehölzen eine große Fazination aus. Deshalb sind sie auch hierzulande als Ruhe-Oasen sehr beliebt. Vor allem ist ein japanischer Garten eine gute Alternative für alle, die nicht gerne Rasenmähen. Aber Vorsicht, auch wenn die Gärten mit ihren geschwungenen, organischen Formen schlicht und natürlich wirken, so steckt doch sehr viel Planung dahinter. Denn jedes Detail ist durchdacht und jedes Gestaltungselement hat eine symbolische Bedeutung. So steht z. B. die Kiefer für Beständigkeit, die Kirsche für Schönheit und Vergänglichkeit. Der Wasserfall im japanischen Teichgarten gilt als Sinnbild der Erleuchtung.

 

Wasser als zentrales Element des japanischen Gartens

Neben Steinen, Moos und Ziergehölze wie Fächerahorn, Buchsbaum, Kiefern und Konifären ist Wasser ein wesentliches Gestaltungselement eines japanischen Gartens. Allerdings erfordert ein Teichgarten mit Bachlauf, Brücken und kleiner Insel natürlich eine großzügige Gartengrundfläche. Aber auch eine kleinere Fläche lässt sich mit Rhododendren, Azaleen, einem kleinen Gartenbrunnen und wenigen ausgewählten Dekorationselementen in eine asiatische Ruhe-Oase verwandeln.

Eine schöne Alternative zum Teich ist ein in Wellenmustern geharkter Kiessee. Die Fläche aus hellgrauem Kies symbolisiert in der japanischen Gartenkunst das Wasser. Als schönen Blickfang dazwischen bieten sich Inseln bzw. Hügel aus bemoosten Steinen und immergrünen Gehölzen an.

Bei der Farbgestaltung gibt Grün in Gestalt von Blattschmuckstauden, Farnen, Gräsern und Bodendeckern den Ton an. Als Alternative zu den schwer erhältlichen japanischen Moospolstern, lassen sich flachwüchsige Stauden wie Sternmoos oder Andenpolster verwenden. Dazu sind immergrüne Gehölze wie der Japanische Spindelstrauch, die Stechpalme und der Buchsbaum sehr beliebt. Malerische Akzente werden durch große Bonsais gesetzt. Außerdem gehören zum typischen Pflanzenensemble eines japanischen Gartens auch Bambus und Blutgras.

 

Haus mit japanischem Garten gesucht?

Ein japanischer Garten wirkt vor allem durch sein akkurates Erscheinungsbild. Dies ist nur durch eine regelmäßige Pflege zu erreichen. Vor allem das Kiesbett als zentraler Blickfang sollte sauber und frei von Unkraut sein. Das Wellenmuster muss zudem regelmäßig nachgeharkt werden. Wer in diesen Tätigkeiten Entspannung findet, hat den Sinn der meditativen Gartenlandschaft verinnerlicht. Sie suchen derzeit ein Haus mit Garten? Auch einen japanischen Garten können Sie selbstverständlich als Detail im Suchauftrag von REMAX eingeben. Denn unsere erfahrenen Makler sehen es als spannende Herausforderung, die Immobilie zu finden, die Ihren Wünschen im Suchprofil so nahe wie möglich kommt.