Haus-Check im Winter

Machen Sie Ihr Haus winterfest!

Die Winter hierzulande scheinen tendenziell milder zu werden. Heftige Schneefälle gab es im letzten Jahr nur in Bayern und Sachsen. Andererseits sind extreme Wetterlagen häufiger geworden. So sollte ein Hausbesitzer auf jeden Fall für einen eventuellen Kälteeinbruch gewappnet sein. Denn durch die kalte Witterung können aus kleineren Schäden schnell Sanierungsfälle werden. Fangen Sie mit Ihrem Haus-Check am besten gleich oben auf dem Dach an. Hier eine kleine Anleitung von RE/MAX Germany.

 

So können Frost und Schnee Ihrem Heim nichts anhaben.

  1. Dachpfannen und Dachrinne.
    Falls Sie ein geübter Heimwerker sind und über eine Absturzsicherung verfügen, können Sie Ihr Dach selbst überprüfen. Gibt es es undichte Stellen oder fehlen ein paar Ziegel? Sind einige vielleicht lose oder verschoben? Strategisch klug ist es, zu warten, bis die Herbststürme kräftig an den Dachpfannen gerüttelt und diesen Test für Sie erledigt haben.Fehlende oder defekte Dachpfannen müssen jedoch unbedingt noch vor dem Winter ersetzt werden. Ist das Wasser erst einmal unter die Unterspannbahn gelaufen, wird es teuer. Denn gefrorenes Wasser dehnt sich aus und kann bereits kleine Risse auf den Dachpfannen oder Schäden an der Isolierung aufreißen lassen.Prüfen Sie auch, ob die Antennen und gegebenenfalls das Schneefanggitter fest montiert sind. Die Wartung der Solaranlage sollten Sie jedoch einem Fachmann überlassen. Auch der solide Sitz der Dachrinnen sollte vor dem Winter gecheckt werden. Im Herbst bleibt viel Laub darin hängen. Dieses muss unbedingt entfernt werden. Ansonsten kann das Wasser nicht richtig ablaufen, wenn der Schnee schmilzt. Unser Tipp: Wenn Sie einen Dachrinnenschutz anbringen, gelangt das Laub nicht in die Fallrohre und lässt sich leicht und schnell beseitigen.
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  2. Die Fassade checken.
    Der nächste prüfende Blick sollte dem Mantel Ihres Hauses, also der Fassade, gelten. Ist sie beschädigt, können Nässe und Frost in das Mauerwerk eindringen. Bessern Sie Putzschäden und Risse unbedingt aus, bevor der erste Frost dafür sorgt, dass der Putz weiter aufplatzt. Ist die Dämmung erst einmal nass, verliert sie ihre isolierende Wirkung und es können Kältebrücken entstehen. Und wenn Sie schon einmal draußen sind, vergessen Sie auch nicht, die Hähne an den Außenarmaturen zu öffnen, damit restliches Wasser vor dem Frost abschließen kann.
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  3. Sind Türen und Fenster dicht?
    Auf dem Weg ins Hausinnere sind die Fenster und Türen an der Reihe. Schließen Sie dicht? Prüfen Sie die Scharniere und die Dichtungen zwischen Fensterflügel und Rahmen und tauschen Sie letztere gegebenenfalls aus. So sparen Sie nicht nur Heizkosten, sondern beugen auch Schimmelbildung durch Kondenswasser vor.
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  4. Heizungsanlage warten lassen.
    Die beste Zeit für die jährliche Heizungswartung ist kurz vor dem Wintereinbruch. Bereits kleine Änderungen in den Einstellungen können unnötige Kosten ersparen. Diese können zum Beispiel durch eine zu hoch eingestellte Vorlauftemperatur entstehen. Denken Sie auch daran, die Heizkörper zu überprüfen und gegebenenfalls zu entlüften.

 

Sicherheit rund ums Haus.

An dunklen Wintertagen kann eine ausreichende Außenbeleuchtung besonders bei Glatteis Unfällen vorbeugen. Ist die (LED-)Beleuchtung auf allen Wegen und Treppen rund ums Haus hell genug? Eine helle Außenbeleuchtung verhindert nicht nur Stürze, sondern schreckt auch Einbrecher ab. So und damit haben Sie den Wintercheck für dieses Jahr geschafft! Nun ist Ihr Haus für die kommende Wintersaison bestens vorbereitet.

Quellen: heimwerker.de, my-hammer.de, heimhelden.de, t-online.de, praxistipps.focus.de, vpb.de