Alternative Wohnformen fürs Alter

Alternative Wohnformen – Gemeinsam statt einsam

„Wer ist an einer Senioren WG interessiert? Bin 64 Jahre jung und habe eine Katze!“, lautet der Text eines Inserats. Früher waren WGs eine Wohnform für Studenten. Doch die Zeiten ändern sich. Bei den Senioren wächst der Mut, sich auf alternative Wohnformen einzulassen. Denn auch Mehrgenerationshäuser erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Inzwischen gibt es rund 540 Multigenerationenhäuser in Deutschlands Städten. Dort wohnen Menschen aller Generationen zusammen und helfen einander im Alltag.

 

Gute Gründe für alternative Wohnformen

Die heutige Generation „50+“, die sich allmählich über alternative Wohnformen Gedanken macht, entstammt den geburtenstarken Jahrgängen der 60er Jahre. Sie haben häufig in jüngeren Jahren bereits WG-Erfahrung gesammelt. Sie wissen also, worauf sie sich einlassen. Es wächst eine Generation aktiver Senioren heran. Diese möchten so lange wie möglich selbstbestimmt leben. Das Altersheim ist für viele Menschen ein Schreckgespenst, dem man möglichst nicht begegnen möchte. Zudem hat, wer in Gesellschaft lebt, gute Chancen, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.

Wer seine Mitbewohner für eine Wohngemeinschaft nicht im Bekannten- oder Freundeskreis findet, nutzt das Internet. Auf Portalen wie „Lebensfreude 50.de“ kann man gezielt nach Gleichgesinnten suchen. Vereine wie „MuT“ planen generationsübergreifende WG-Projekte. Sie mieten z. B. stillgelegte Bauernhäuser an,. Dort sollen „Wohlfühlgruppen“ entstehen. Es geht dabei um ein „tolerantes und tatkräftiges  Miteinander“ mit viel Platz für separates und individuelles Wohnen. Aber es gibt dort auch Gemeinschaftsräumen wie eine große Wohnküche. Wichtig ist bei nachlassender Mobilität im zunehmendem Alter natürlich eine gute Anbindung an Stadt mit Einkaufs- und Freizeitangeboten.

 

Finanzielle Pluspunkte für das gemeinsame Wohnen

Selbstverständlich bieten Senioren-WGs über die persönlichen Vorteile hinaus auch pragmatische Pluspunkte: Das Einmieten oder -kaufen in ein gemeinsames Wohnprojekt bringt beträchtliche Kostenersparnis. Das betrifft nicht zuletzt auch die Pflege im fortgeschrittenem Alter. Je nach Wunsch und Bedürftigkeit kommt dann ein ambulanter Pflegedienst. Aber auch eine 24h-Betreuung ist für WG-Mitglieder ist leichter. Sie suchen derzeit mit Gleichgesinnten nach einer passenden Immobilie, die sie sich teilen möchten? Dann nehmen Sie Kontakt mit einem lokalen RE/MAX-Makler auf. Die gemeinsame Suche mit einem Immobilienexperten führt meist sehr viel schneller ans Ziel.